Alpbetrieb

Im Juni beginnt unser Alpsommer im Hüttenboden 1206m.ü.M., mit 20 Kühen und 15 Stück Jungvieh. Hier teilen wir mit anderen Älplern die Weide.

Nach 14 Tagen ziehen wir mit den Kühen auf die Biwaldalp 1695m.ü.M., wo noch eine kleine Herde Zwergziegen wartet.

Die Rinder bleiben im Sommer durch im Rüteli, im Jäntli und im Sassi.

Aus der Milch stellen wir den «Biwäldler Alpkäse» her. Weitere Informationen zu unseren Alpprodukten finden sie unter Alpkäserei.

Ende Juli zügeln wir die Kühe auf Glattegg 1850m.ü.M., wo sie Tag und Nacht draussen sind. Die Älpler sind morgens sehr früh mit dem «Schilter» unterwegs, um die Kühe zu melken, die Tiere auf die Weide zu treiben und die Milch hinunter zur Biwaldalp zu transportieren, wo sie dann verarbeitet wird.

Und so vergeht der Sommer, bis wir die Tiere anfangs September wieder auf den Hüttenboden bringen, um die letzten Alptage ausklingen zu lassen.

 

Unsere Schafe verbringen die Alpzeit getrennt von den Kühen. Sie sind anfänglich auf der Chulm und ab August im Schaffirenboden (unterhalb vom Urirotstock), wo sie die besten Gräser und Kräuter zu finden wissen.

 

Im Tal unten führen wir einen Landwirtschaftsbetrieb. Hier werden im Sommer das Heu und Emd für den nächsten Winter geerntet. Die Familie pendelt so im Sommer zwischen Alp und Tal hin und her. Dank zusätzlicher Mithilfe guter Freunde und Helfer können wir so die anfallenden Arbeiten bewältigen.

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